Der TVZ am Zofinger Stadtfest

Der TVZ am Stadtfest

Impressionen vom Stand in der Markthalle

«Urchigs u Gmögigs»

Zur urchigen Schweizer Volksmusik wurden Plättli mit Bündnerfleisch, Salsiz, Bergkäse und Bündner Spezialitäten serviert.
Dazu ein auserwähltes Weinangebot. Ein Gaumenschmaus!

Folgende Gewinncodes von den verteilten Karten am Cortège sind gewinnberechtigt:

177, 351, 502 
195, 372, 261
493, 222, 208

 
Bitte Preise an der Theke der TVZ Sportvereinigung einlösen.

Rang 1 bei Schweiz.bewegt

Schweiz.bewegt
ZOFINGEN AUF RANG 1

0
Minuten
schweiz.bewegt und Zofingen passen wie die Faust auf’s Auge. Denn das ist mit dem langjährigen und gut eingespielten OK immer ein Erfolgsrezept. Auch bei der 12. Ausgabe vom Coop Gemeinde Duell darf sich Zofingen mit seinen 1’814’974 gesammelten Minuten in der Kategorie C als Sieger feiern lassen.

Ein tolles Ergebnis, welches dank den vielen fleissigen Sammerlerinnen und Sammlern zustande gekommen ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dass die Bewegung in Zofingen nicht nur geschrieben, sondern auch gelebt wird!
(Quelle: Stadt Zofingen)

Check über  2’000.-


Dank diesem tollen 1. Platz durfte das OK schweiz.bewegt einen Check über CHF 2’000.— von Coop Gemeindeduell entgegen nehmen.

Bildquelle: Stadt Zofingen

Aus dem Handball Archiv (5/6)

Aus dem TVZ Archiv

Von Pionieren und Tormaschinen

Der Blick zurück auf Ausnahmesportler, Interessantes und Skurriles.

Aus dem TVZ-Archiv (5/6) 

Quelle: Zofinger Tagblatt / Michael Wyss

Ein richtiger Zofinger Sportfan verbrachte den Samstagabend  an den Handballspielen in der MZH oder im BZZ. (Bild: zvg)

Eine enorm wichtige Rolle in der Entwicklung des TV Zofingen zum erfolgreichen Handballverein nimmt René Bill ein. Seine Spielerkarriere lanciert der gebürtige Strengelbacher im NLB-Feld-Team. Er ist auch der einzige Zofinger Spieler, der jemals für ein Grossfeld-Handballspiel der Nationalmannschaft aufgeboten wird (1965). «Als der Boom im Hallenhandball einsetzte, fand der mittlerweile zum Spielertrainer ernannte Goalgetter auch hier die richtige Einstellung», heisst es im Artikel zum Ende seiner Aktiv-Laufbahn 1977.

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René Bill ist von 1956 bis 1972 Spielertrainer, steigt mit dem TVZ 1973 in die NLA auf und führt die Thutstädter letztmals von 1978 bis 1981. Der TV Zofingen kann sich aber nicht nur als Handball-Verein einen Namen machen. Im Jahr 1978 organisieren die Zofinger einen Drei-Länder-Kampf der Kunstturnerinnen aus China, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz (mit der bekannten Romy Kessler). «Es war ein wahres Festival der hohen Turnkunst.» Im gleichen Jahr macht die Handball-C-Weltmeisterschaft in Zofingen Halt. 2200 Zuschauer sehen die Partie zwischen der Schweiz und Italien, die der Gastgeber mit 27:15 für sich entscheidet.

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Vom 4. bis 13. April 1980 absolvieren die Zofinger Handballer auf Einladung des ivorischen Handballverbandes ein Trainingslager an der Elfenbeinküste. Unterkunft, Essen und Reisen an der Elfenbeinküste übernimmt der Gastgeber, die Kosten für die Impfungen, das Visum und sonstige Auslagen muss jeder Teilnehmer selber berappen. Im Aufgebot des Vereins steht: «Wir erwarten, dass jeder Teilnehmer durch korrektes Auftreten die Bemühungen unserer Gastgeber honoriert.»

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In der Blütezeit der Nationalliga A sind die Partien von Zofingens Handballer ein Publikumsmagnet. Die Mehrzweckhalle und das BZZ platzen zum Teil aus allen Nähten. Den besten Zuschauerschnitt erreicht der TVZ in der Meistersaison 1977/78. Die Heimspiele verfolgen durchschnittlich 1300 Fans mit. Mehrmals können die Thutstädter in all den Jahren die 2000er-Marke knacken. Ab 1980 erreicht der Durchschnitt nie mehr über 1000 Zuschauer.

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«Das teuerste Schweizer Handball-Tor» bis dahin erzielt Max Schär am 26. Februar 1986 gegen Polen. 16-mal 3000 (48 000) Franken bezahlt der Schweizerische Handball-Verband den Spielern, weil sie mit dem 18:17-Sieg den Einzug in die A-WM-Hauptrunde erreichen.

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«Zofinger landen Transfer-Coup» titelte das Zofinger Tagblatt 1992. Mit Jae-Won Kang kann einer der weltbesten Handballer verpflichtet werden. Der Haken daran: Die Meldung war am 1. April in der Zeitung.

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In der Saison 1994/95 spielt der Norweger John Petter Sando für die Zofinger. Und der Mann mit den Händen wie Klodeckel schafft innerhalb weniger Stunden etwas Bemerkenswertes: In drei Spielen (NLB, 1. Liga und 2. Liga) erzielt der sympathische Nordländer insgesamt 36 Treffer.

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In der Ewigenrangliste der NLA-Teams bekleidet der TV Zofingen immer noch den elften Platz. In 21 Saisons absolvieren sie 462 Partien, gewinnen davon 178, spielen 51-mal Remis und holen insgesamt 407 Punkte. Die Rangliste führt Pfadi Winterthur mit 1552 Zählern an.

Aus dem Handball Archiv (6/6)

Aus dem TVZ Archiv

Dankbar für viele Highlights

Der Autor erlebte einige der schönsten Jahre beim TV Zofingen.
Aus dem TVZ-Archiv (6/6)

Quelle: Zofinger Tagblatt / Michael Wyss

Michael Wyss als Neunjähriger (im roten Kreis) am Jubeln mit der TVZ-Meistermannschaft von 1983. (Bild: Otto Lüscher)

Mein Sohn Ben ist zehn Jahre alt, spielt seit vier Jahren Handball beim TV Zofingen und ist voller Leidenschaft dabei. So oft es geht, begleite ich ihn an die Turniere, die vom September bis in den April jeweils stattfinden. Ben hätte durchaus auch Fussballer, Inlinehockeyaner, Turner oder Läufer werden dürfen. Aber ganz ehrlich, seine Wahl der Sportart begrüsse ich – und nicht nur deshalb, weil Handball zum grössten Teil in einer Halle stattfindet. Weshalb erzähle ich Ihnen das? An jedem Sonntag, den ich mit Ben in der Halle verbringe, kommen in mir Erinnerungen an meine Jugend hoch. Und diese wurden beim Durchstöbern des umfangreichen TVZ-Archivs von Reiner Schmitt noch mehr aufgefrischt.

Nach den ersten Versuchen bei Bruno Hostettler in der Jugi habe ich richtig bei den D-Junioren von Trainer Heinz Roth mit Handball begonnen. Ich habe sämtliche Juniorenstufen beim TVZ durchlaufen, war lange in der Regionalauswahl und habe es letztlich vor meinem schulisch bedingten Rücktritt im Alter von 20 Jahren bis ins Kader des Fanionteams (damals NLB) geschafft. Ich musste oft hören, dass mir das nur deshalb gelungen ist, weil mein Vater Hanspeter viele Jahre (1987 bis 1995) Präsident der Zofinger Handballer war. Seis drum, denn ich kann mich noch an viele gute Leistungen erinnern, etwa an die A-Inter-Junioren-Partie in St. Gallen, in der ich 13 Tore erzielt habe oder an die neun Treffer gegen einen damals aktuellen Junioren-Nationalspieler von Borba Luzern oder den Sieg am grössten Junioren-Handballturnier der Welt in Teramo (It).

Ein wichtiger Teil der Jugend
Das sind allerdings nicht die Momente, an die ich am liebsten zurückdenke. Ich bin mit Handball aufgewachsen und habe dabei viele interessante Menschen kennenlernen dürfen. Ich war noch ein kleiner Junge, als einmal in der Woche Nationalspieler Höse Huber bei uns zu Mittag gegessen hat. Als Neunjähriger war ich dabei, als der TV Zofingen und der charismatische Trainer Ranko Jankovic zum zweiten Mal den Meistertitel in die Thutstadt holten. Ich habe viele Samstagabende mit TVZ-Pullover und Fahne direkt hinter dem Tor verbracht.

Später durfte ich erleben, was es heisst, Teil einer intakten und erfolgreichen Mannschaft zu sein. Obwohl wir uns bis zu fünf Mal in der Woche in der Halle gesehen haben, haben wir praktisch nach jedem Training den Abend bei Margret Heiniger in der Markthalle ausklingen lassen und auch die restliche Freizeit zusammen verbracht. Ich durfte mit Max Schär, Iwan Ursic oder John Petter Sando zusammenspielen und gegen Robbie Kostadinovich, Pascal Jenny und viele weitere ehemalige Nationalspieler antreten. Vor der letztlich wenig erfolgreichen Aktivkarriere war ich Jugileiter und Juniorentrainer, danach 1.-Liga-Coach und Frauentrainer beim TV Zofingen. Ich habe viele Jahre den Verein als Berichterstatter begleitet und dabei auch unschöne Zeiten miterlebt. Selbst an diese erinnere ich mich manchmal, doch das Positive überwiegt bei weitem. Ich bin dem TVZ dankbar für viele tolle Erlebnisse und Begegnungen mit aussergewöhnlichen Menschen.